Qualifikationsverfahren

1 Organisation
– Das Qualifikationsverfahren wird in einem Lehrbetrieb, in einem andern
   geeigneten Betrieb oder in einer Berufsfachschule durchgeführt. Der
   lernenden Person werden ein Arbeitsplatz und die erforderlichen
   Einrichtungen in einwandfreiem Zustand zur Verfügung gestellt.
– Mit dem Prüfungsaufgebot wird bekannt gegeben, welche Materialien die
   lernende Person mitzubringen hat.
– Es kann vorgängig eine Wegleitung zur Prüfung abgegeben werden.
 
2 Qualifikationsbereiche
 
2.1 Praktische Arbeit (zählt 40%)
In diesem Qualifikationsbereich wird während 80 bis 120 Stunden anhand einer IPA die Erreichung der Leistungsziele aus Betrieb und überbetrieblichen Kursen überprüft. Für diese gelten die Wegleitung des SBFI zur IPA sowie die berufsspezifische Wegleitung für Interactive Media Designer EFZ.
 
2.2 Berufskenntnisse (zählt 20%)
In diesem Qualifikationsbereich wird während 4 Stunden schriftlich die Erreichung der Leistungsziele im berufskundlichen Unterricht überprüft.
Der Qualifikationsbereich umfasst:
 
 
Pos. 1 Vorbereiten von Projekten mit interaktiven digitalen Inhalten
 
Pos. 2 Entwickeln von Konzepten für interaktive digitale Kommunikationsmittel
 
Pos. 3 Erstellen von Design für interaktive digitale Kommunikationsmittel
 
2.3 Allgemeinbildung (zählt 20%)
Die Abschlussprüfung im Qualifikationsbereich Allgemeinbildung richtet sich nach der Verordnung des SBFI vom 27. April 2006 (Stand: 1. Januar 2013) über Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung.
 
3 Erfahrungsnote (zählt 20%)
Die Erfahrungsnote ist das auf eine ganze oder halbe Note gerundete Mittel aus der Summe der 8 Semesterzeugnisnoten des berufskundlichen Unterrichts.
 
4 Bewertung
Die Bestehensnorm, die Notenberechnung und -gewichtung richten sich nach der Verordnung über die berufliche Grundbildung.

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