2. Information für die Berufsbildner/innen  und Lernenden

2.1 Aufbau des Modell-Lehrgangs

Der in die 8 Bildungssemester eingeteilte Modell-Lehrgang ist nach chronologischen Gesichtspunkten aufgebaut. Die Themen und die für jedes Semester formulierten Leistungsziele bilden zusammen mit den Bildungsberichten ein abgeschlossenes Ganzes.
Die Leistungsziele sind dem Bildungsplan Teil A zur Verordnung über die berufliche Grundbildung «Interactive Media Designer EFZ» vom 22.10.2013 entnommen.
Der Modell-Lehrgang dient als Ausbildungsplanung und -kontrolle: Der Bildungsstand für jedes Leistungsziel kann festgehalten und bewertet werden.

2.2 Lerndokumentation

Mit der Lerndokumentation erstellt die lernende Person ein Gesamtwerk zu Tätigkeiten und Gegebenheiten während ihrer Ausbildungszeit. Durch das eigenständige, Aufarbeiten und Dokumentieren von selbst durchgeführten Tätigkeiten wird der Lernerfolg optimiert. Der Berufsbildner soll die lernenden Personen bei der Themenwahl unterstützen, sie bei der Bearbeitung der Arbeiten begleiten und die Lerndokumentation jeweils nach Semesterende einsehen und besprechen. Die Lerndokumentation und die Unterlagen der überbetrieblichen Kurse dürfen bei der Abschlussprüfung im Qualifikationsbereich «praktische Arbeit» als Hilfsmittel verwendet werden.

2.3 Bildungsbericht

Die Berufsbildner/innen halten am Ende jedes Semesters den Bildungsstand der Lernenden in einem Bildungsbericht fest. Die Resultate und Erfahrungen sind mit den Lernenden zu besprechen. Dabei können auch die Lernenden ihre Bemerkungen und Feststellungen einbringen. Jeder Bildungsbericht ist jeweils vom Bildungsverantwortlichen des Lehrbetriebs, sowie von der lernenden Person und – sofern erfordert – deren gesetzlichen Vertreter zu unterzeichnen. Am Ende jedes Semesters sind die ausgefüllten und unterzeichneten Bildungsberichte an die zuständige Aufsichtskommission einzureichen.

2.4 Qualifikationsverfahren

Für das Qualifikationsverfahren gelten die Bestimmungen der Verordnung über die berufliche Grundbildung «Interactive Media Designer EFZ» vom 22.10.2013, des Teil D des dazugehörigen Bildungsplans sowie die Wegleitung zum Qualifikationsverfahren.

2.5 Berufsfachschule (BFS)

Während die Berufsbildner/innen den Lernenden vorwiegend zeigen, wie eine Arbeit praktisch ausgeführt wird, vermitteln die Lehrpersonen der Berufsfachschulen mehrheitlich das theoretische Grundlagenwissen. Die Bildungsinhalte des Lehrbetriebs, der Berufsfachschule und der überbetrieblichen Kurse ergänzen sich sinnvoll und werden zeitlich abgestimmt.

2.6 Überbetriebliche Kurse (üK)

Die Kurse haben den Zweck, die Lernenden in die grundlegenden Fertigkeiten des Berufes einzuführen und sie auf die weitere Ausbildung im Betrieb vorzubereiten. Sie sollen während der anschliessenden Tätigkeit im Lehrbetrieb die im Kurs erlernten Grundfertigkeiten möglichst selbstständig üben, festigen und vertiefen.
Für die überbetrieblichen Kurse gelten die Bestimmungen der Verordnung über die berufliche Grundbildung «Interactive Media Designer EFZ» vom 22.10.2013 sowie der Teil C des dazugehörigen Bildungsplans.

2.7 Weitere Auskünfte

SIMD
Speichergasse 35
Postfach 678
3000 Bern 7
Tel. 058 225 55 00
info@simd.ch

Paritätische Berufsbildungsstelle für visuelle Kommunikation
Speichergasse 35
Postfach 520
3000 Bern 7
Tel. 031 372 28 28
info@pbs-opf.ch

Siehe auch:
www.simd.ch
www.viscom.ch
www.pbs-opf.ch

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